Katzen im Ennepe-Ruhr-Kreis müssen kastriert werden

Nicht nur hier in Hagen, auch im benachbarte Ennepe-Ruhr-Kreis sind die Piraten kommunal aktiv. Dort hat der Kreistag am Montag eine Katzenschutzverordnung beschlossen, die von der Fraktion Freie Wähler/PIRATEN eingebracht wurde. Nach dieser Verordnung, die am 1. Januar 2017 in Kraft tritt, müssen freilaufende Katzen gechipt, registriert und kastriert sein. Damit sollen wild lebende Katzenpopulationen auf lange Sicht verhindert werden, um chronische und Infektionskrankheiten unter Katzen eindämmen zu können.

Alexander Spanke Fotografie - Business - Demmer-5Chris J. Demmer, stellv. Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler EN/Piraten: „Die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen stellt einen Lösungsweg für das Problem dar. Sie nimmt neben dem Kreis auch die Halter der Tiere in die Verantwortung. Mit einem steigenden Anteil sterilisierter Katzen und Kater an der Gesamtpopulation sinkt die Menge des unerwünschten und nicht vermittelbaren Nachwuchses. Die Kennzeichnung und Registrierung dienen der Identifizierung der Tiere. So kann eine entlaufene und aufgefundene Katze auch schnell und einfach wieder ihrem Besitzer zugeführt werden. Dies führt dauerhaft zu einer Entlastung der örtlichen Tierheime, die schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.“

Der Artikel zum Beschluss in der WAZ

[Foto: Unsplash | Oliver Schwendener]