Advent 2013 Tür 2: Die Ansiedelung auf dem Meeresgrunde

Die Ansiedelung auf dem MeeresgrundeDie Ansiedlung auf dem Meeresgrunde erschien 1901 im Rahmen der 10 Hefte umfassenden Serie „Aus dem Reiche der Phantasie„, die man als erste deutschsprachige Science-Fiction-Serie bezeichnen kann. Geschrieben wurden sie von Robert Kraft, der seinerzeit von seinem Verlag als „deutscher Jules Verne“ beworben wurde. Kraft hat übrigens im Gegensatz zu Karl May viele Schauplätze seiner Geschichten wirklich gesehen. Die Hauptfigur aller Romane ist der 14jährige, nach einem Unfall gelähmte Richard, dem eine gute Fee versprochen hat, sich jeden Abend einen Traum wünschen zu dürfen. Die Ansiedelung auf dem Meeresgrunde ist an den Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne angelehnt.

Die Ansiedelung auf dem Meeresgrund als Hörbuch, ePub oder Mobi

Advent 2013 Tür 1: Widelands

WeihnachtsdekoDie erste Tür des piratigen Adventskalenders enthält das freie Strategiespiel Widelands. Angelehnt an den Klassiker “Die Siedler 2″, liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Koordination eines funktionierenden Wirtschaftssystems, um eine expandierende Siedlung aufzubauen. Das Spielprinzip ist einfach zu erlernen: Alles beginnt mit einem Hauptquartier, das nach und nach mit weiteren Gebäuden zu einer Stadt ausgebaut werden muss.

Screenshot Widelands

Screenshot Widelands

Zum Einstieg bietet Widelands ein Tutorial an, in dem alle grundlegenden Elemente des Spiels erklärt werden, danach kann man entweder eine der vielen Kampagnen oder über die Netzwerkfunktion mit anderen spielen. Widelands enthält bereits einige Weltenkarten, man kann aber noch viele mehr herunterladen oder mit dem eingebauten Karteneditor eigene erstellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Karten aus „Die Siedler 2“ zu importieren. Widelands ist für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Zur Website von Widelands.

Die Piraten Hagen haben einen neuen Vorstand gewählt

Am letzten Samstag war es wieder soweit, die Mitglieder des Kreisverbands Hagen trafen sich zur Kreismitgliederversammlung, um einen neuen Vorstand zu wählen. Nachdem die bisherigen Versammlungen in Schulen und dem Wasserschloss Werdringen stattfanden, war dies die erste KMV in unserer eigenen Geschäftsstelle am Märkischen Ring. Ein besonderes Dankeschön gilt den beiden Landtagsabgeordeneten Torsten Sommer und Dirk Schatz, die sich für die Wahlen als Versammlungsleiter bzw. Wahlleiter zur Verfügung stellten.

Der neue Vorstand

Vorstand Piratenpartei Hagen

Oben: Benjamin Stemmer, Frank Mazny, Kerstin Brinkmann.
Unten: Udo Tillmann, Thorsten Kiszkenow.

Nun aber zu den Ergebnissen der Wahlen: Kerstin Brinkmann wurde in ihrem Amt bestätigt, und wird auch die nächsten zwei Jahre lang als 1. Vorsitzende das Gesicht der Piraten Hagen sein. Ebenso wird auch Benjamin Stemmer eine weitere Amtszeit als Schatzmeister zur Verfügung stehen. Der bisherige 2. Vorsitzende Udo Tillmann kandidierte nicht wieder für diesen Posten, bleibt aber als Beisitzer weiter im Vorstand. Neu im Vorstand sind Thorsten Kiszkenow, der zum Beisitzer gewählt wurde sowie Frank Mazny, der nun das Amt des 2. Vorsitzenden bekleidet.

An dieser Stelle ein Dankeschön an den alten Vorstand, insbesondere an Christian Specht, der sich als Beisitzer unermüdlich für den KV Hagen engagiert hat. Dem neuen Vorstand wünschen wir viel Erfolg für seine Arbeit in den kommenden zwei Jahren.

Hier noch das Video der Eröffnungsrede von Kerstin Brinkmann:

Die Novemberpogrome 1938 in Hagen

Vor 75 Jahren zogen auch in Hagen Gruppen der Sturmabteilung und der Schutzstaffel der NSDAP durch die Innenstadt. Von offiziellen Stellen in Berlin und Hagen hatten sie die Anweisung, Geschäfte jüdischer Bürger zu zerstören und die Synagoge in Brand zu setzen. Gleichzeitig waren Polizei und Feuerwehr angewiesen, nicht einzugreifen und keine Brände zu löschen. Damals wurden Geschäfte und Wohnungen unter anderem in der Elberfelder Straße, Mittelstraße, Hochstraße und der Goldbergstraße demoliert und geplündert. Auch die Synagoge in der Potthofstraße wurde verwüstet und angezündet.

Ab dem 10. November wurden in ganz Deutschland ca. 30.000 Juden verhaftet und in Konzentrationslager interniert, darunter auch Mitbürger aus Hagen. Eine Zeitzeugin aus Hagen berichtet, dass ihr Vater erst wieder aus dem KZ Sachsenhausen entlassen wurde, nach dem er unterschrieb „dass er bereit sei, das Haus, das Geschäft und alles andere zu verkaufen“. 292 Hagener Juden gelang es, in der Zeit von 1933 bis 1945 auszuwandern. 156 Menschen wurden im KZ Theresienstadt, im KZ Auschwitz und anderen Lagern ermordet, in den Suizid getrieben oder kamen in Haft in der Heimat um. Von etwa 150 Juden ist das Schicksal unbekannt. [Quelle] Weitere Berichte Hagener Zeitzeugen kann man im Bericht „Das Klavier in der Volme“ des Historischen Centrums Hagen nachlesen.

Im Rahmen der morgigen Kreismitgliederversammlung wollen wir als Piraten Hagen den Opfern des Nationalsozialismus gedenken.

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