Das werde ich angehen – Thorsten Kiszkenow erläutert seine Themen

Lösung für das Millionengrab Schumacher-Museum

Ich möchte Transparenz in die Causa Schumacher-Museum bringen. Das Museum wurde 2009 eröffnet und benötigt bereits jetzt eine umfangreiche Renovierung und Instandhaltung. Diese Summen wurden bis jetzt nur in nichtöffentlichen Sitzungen besprochen. Um aber eine vernünftige und offene Diskussion zu führen, benötigen wir diese Transparenz.

Ausbau der Photovoltaik

Auf Grund der Topografie von Hagen ist die Photovoltaik der beste Weg, um erneuerbare Energie zu produzieren. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auf allen Gebäuden der Stadt mit Photovoltaik Energie erzeugt wird.

Ausbau des ÖPNV

Nicht allein um die Verkehrswende in Hagen zu schaffen, benötigen wir einen besseren ÖPNV. Nach Jahren der Reduzierung der Mittel, haben wir es im Hagener Rat gemeinsam geschafft, die Mittel für den ÖPNV zu erhöhen. Dies ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Fördermittelmanagement

In einer überschuldeten Stadt wie Hagen, ist es besonders wichtig, zusätzlich Mittel von außen zu generieren. Meiner Meinung nach ist das nur zu schaffen, indem man eine eigene Abteilung für das Fördermittelmanagement schafft. Dieses Thema ist zu komplex und benötigt besonders Wissen. Das gesammelt Wissen kann auch für die Vereine, Verbände und Unternehmen in Hagen zur Verfügung gestellt werden.

Streichung der Sportstättennutzungsgebühr

Diese Gebühr ist ein Bürokratie-Monster. Es verursacht meiner Meinung nach mehr Aufwand als Ertrag. Des Weiteren belastet diese Gebühr unsere Vereine und ihre Mitglieder in unserer Stadt. Sie leisten eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft und fördern u.a. die Integration.

Anlage von insektenfreundlichen Grünflächen

Um gegen das Insektensterben anzugehen müssen die Grünflächen der Stadt insektenfreundlich werden. Von öffentlichen Grünflächen bis zu entsiegelten Mittelstreifen und bepflanzbaren Baumscheiben sollen im gesamten Stadtgebiet Zonen geschaffen werden in denen Bienen und sonstige Insekten sich wohlfühlen und Nahrung finden.

Stärkung der Nebenzentren

Hagen besteht nicht nur aus der Innenstadt, sondern im Besondern aus ihren Stadtteilen. Diese Stadtteile müssen besonders gefördert und ausgebaut werden.

Lösung für die Altschulden

Die Schulden der Stadt können von Hagen nicht selbstständig beseitigt werden. Hierfür brauchen wir Hilfe von außen. Ich werde mich weiter für einen Schuldenschnitt einsetzen. Denn das ist die einzige Lösung, damit Hagen in Zukunft eine vernünftige Finanzpolitik durchführen kann.

Ausbau des Radwegenetzes

Ich werde mich weiter für den Ausbau des Radwegenetzes in Hagen einsetzen. Nicht für die Verkehrswende ist dieser Ausbau wichtig. Das Radwegenetz wurde in den letzten Jahrzenten stiefmütterlich behandelt. Es wurde gesagt, dass durch die Topografie Radfahren in Hagen unattraktiv ist. Aber nicht nur durch die weiter Verbreitung von E-Bikes ist das nicht mehr der Fall.

Senkung der Hundesteuer

In Hagen haben wir eine der höchsten Hundesteuern in Deutschland. Deshalb werde ich mich für eine Senkung der Hundesteuer einsetzen. Die Senkung sollte nach Prüfung der aktuellen Haushaltslage zwischen 10 – 30 % betragen.

Falls Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Unser komplettes Wahlprogramm finden Sie hier.

Thosten Kiszkenow – unser OB-Kandidat für Hagen

Erstmals stellen die Piraten Hagen einen eigenen Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters.

Thorsten Kiszkenow (47) sitzt bereits seit 2014 für uns im Stadtrat und leitet die gemeinsame Fraktion mit den Bürgern für Hohenlimburg als Fraktionsvorsitzender. Im Rat und seinen Gremien arbeitet er unermüdlich daran, das Bestmögliche für die Einwohner Hagens auf den Weg zu bringen.

Da diese Möglichkeiten auf Grund der finanziellen Lage der Stadt vergleichsweise begrenzt sind, ist sein großes Ziel, in der Verwaltung eine eigene Abteilung für das Fördermittelmanagement zu etablieren. Diese soll verhindern, dass weiterhin etliche Millionen aus Fördertöpfen von Land, Bund und EU an Hagen vorbeifließen.

Vielen Dank!

Sitzverteilung im Stadtrat

Wir bedanken uns bei allen Menschen in Hagen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Dank eurer Stimmen haben wir ab jetzt mit Thorsten Kiszkenow einen Piraten im Stadtrat, der unsere Ideen für Hagen aus dem Wahlprogramm einbringen wird. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Die ersten Ansprechpartner für eine eventuelle Zusammenarbeit im Rat haben sich schon gemeldet, das müssen wir aber alles in Ruhe klären. Erstmal freuen wir uns für Thorsten (@BuergerTK), und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner zukünftigen Arbeit im Rat.

Was mit 1585,24 Euro: Unsere Ausgaben für den Wahlkampf

Vor ein paar Tagen fragte uns die Westfalenpost für einen Artikel zur Kommunalwahl mit welchem finanziellen Aufwand wir in den Wahlkampf gezogen sind, welche Strategie und Ausrichtung wir verfolgten und von wem wir uns beraten oder unterstützen ließen. In einem Zeitungsartikel werden Aussagen immer nur gekürzt abgedruckt, deshalb wollen wir euch unsere komplette Antwort auf diese Fragen nicht vorenthalten:


Unsere Wahlkampfausgaben betrugen bisher exakt 1585,24 Euro. Darin noch nicht enthalten sind eventuelle erstattbare kleine Aufwendungen einzelner Mitglieder (zum Beispiel zusätzliche Kabelbinder für Plakate) im Bereich weniger Euro.

Die verfolgte Strategie hat dabei vor allem zwei Schwerpunkte: Zum einen den direkten persönlichen Kontakt zum Wähler vor allem an Infoständen. Zum anderen ein umfangreiches Informationsangebot zu uns und unserem Programm. Dies beinhaltet auch 15.000 zu verteilende Flyer mit Portraits unserer drei Spitzenkandidaten für den Rat, einer kurzen Zusammenfassung des Programms und Verweisen auf unsere Online-Angebote, Stammtische und offenen Arbeitsgruppen-Treffen.

Bewusst verzichtet haben wir dabei auf übermäßiges Plakatieren, ebenso wie auf das Aufstellen eines eigenen Bürgermeisterkandidaten, da dieser mit nur geringen eigenen Chancen lediglich die Notwendigkeit einer Stichwahl noch wahrscheinlicher gemacht hätte. Thematisch sind Wahlkampf und Programm dabei stark an den klassischen Piraten-Kernthemen Transparenz und Mitbestimmung ausgerichtet, berücksichtigen aber auch ein breites Themenspektrum vom Erhalt von Grundschulen über den ÖPNV bis hin zu Sport und Freizeitangeboten.

Piraten-Wahlkampf ist grundsätzlich Eigenarbeit. Externe Unterstützung wird in der Regel nicht in Anspruch genommen. Natürlich gibt es einen Erfahrungs- und Ideen-Austausch zwischen den Piraten verschiedener Kreise. Ebenso gibt es (von Piraten entworfene) nutzbare und anpassbare Design-Vorlagen für Werbemittel. Einige Kandidaten und Wahlkämpfer haben auch an einem semiprofessionellen Seminar der parteinahen Vereinigung „Piraten in der Kommunalpolitik (PiKo)“ teilgenommen. Eine professionelle Unterstützung durch Beraterfirmen oder Werbeagenturen gab es jedoch nicht.

Wahlkampfmaterial der Piraten Hagen Wahlplakate der Piraten Hagen

Die 1585,24 Euro gingen hauptsächlich für die Flyer und Wahlplakate drauf, dazu haben wir noch Fähnchen, Chips für Einkaufswagen und Ballons für Piratensäbel gekauft. Zusätzlich haben wir noch Plakate, Piraten-Buttons und Flyer aus Alt-Beständen benutzt. Unbezahlbar ist sowieso der Einsatz der Piraten, die den Wahlkampf vorbereitet und durchgeführt haben. Ohne das Engagement dieser Menschen, die neben der Arbeit zum Beispiel Infostände machen und Plakatieren, oder sich sogar Urlaub für den Wahlkampf nehmen, wäre es nicht zu schaffen. Die Piraten sind eine Mitmach-Partei und das soll auch so bleiben.

Neulich am Infostand

Ein kleiner Eindruck vom Infostand auf der „Wahlkampfmeile“ am vergangenen Samstag. Wir haben uns die Finger an Ballons wund geknotet, um immer ausreichend Piratensäbel an Kinder verteilen zu können. Darüber kamen wir immer wieder mit den Eltern ins Gespräch, und konnten über Probleme der Menschen in Hagen, unsere Positionen dazu und viele andere Themen diskutieren.