OB-Wahl und Stand der Dinge

Am Sonntag, den 15.06.2014, fanden die Stichwahlen zur Wahl des Oberbürgermeisters in Hagen statt. Auch die Piraten Hagen waren am Abend nach der Wahl vor Ort im Rathaus. Es fanden dort kurze Gespräche mit Vertretern anderer Parteien statt. Dabei wurde vor allem nach dem Stand der Möglichkeiten über eine evtl. Gruppe oder Fraktion gefragt. Leider gibt es bis jetzt aber keine Neuigkeiten zu diesem Thema.

Stand der Dinge ist, dass wir bisher nur mit Bürger für Hohenlimburg ein Gespräch hatten, über das wir bereits berichtet haben. Es steht noch ein Gespräch mit Vertretern der FDP im Raum, wobei es bis jetzt noch keinen Termin gibt. Von Seiten der FDP hatte man uns mitgeteilt, dass dieses Gespräch erst nach der Stichwahl stattfinden kann, und sie auf uns zukommen würden. Darauf warten wir nun.

Desweiteren fand im Verlauf des Abends ein Treffen mit zwei Vertretern der Fraktion der Linken in deren Büro im Rathaus statt. Hierbei ging es um dasselbe Thema, der Stand der Verhandlungen einer evtl. Bildung einer Gruppe oder Fraktion. Sie haben Rat und Hilfe angeboten, sowie uns natürlich auch ihre Meinung zu den verschiedenen Optionen mitgeteilt. Es war ein sehr offenes und interessantes Gespräch.

Wir wünschen dem neuen OB Herrn Schulz alles Gute und Erfolg für seine neue und schwere Aufgabe als Bürgermeister unserer Stadt, und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Durchsage: Treffen mit BfHo

Da eine Person alleine im Rat nicht viel ausrichten kann, ist es besser sich mit anderen zusammen zu tun. Deshalb schauen wir zur Zeit, mit wem eine gute Zusammenarbeit gelingen könnte. Heute Nachmittag haben wir uns in unserer Geschäftsstelle mit einigen netten Menschen von Bürger für Hohenlimburg getroffen, um inhaltliche Gemeinsamkeiten auszuloten. Die Chemie stimmte und auch thematisch konnten wir viele Überschneidungen feststellen. Ob und was sich daraus ergibt, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Wir werden auf jeden Fall darüber informieren.

Vielen Dank!

Sitzverteilung im Stadtrat

Wir bedanken uns bei allen Menschen in Hagen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Dank eurer Stimmen haben wir ab jetzt mit Thorsten Kiszkenow einen Piraten im Stadtrat, der unsere Ideen für Hagen aus dem Wahlprogramm einbringen wird. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Die ersten Ansprechpartner für eine eventuelle Zusammenarbeit im Rat haben sich schon gemeldet, das müssen wir aber alles in Ruhe klären. Erstmal freuen wir uns für Thorsten (@BuergerTK), und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner zukünftigen Arbeit im Rat.

Was mit 1585,24 Euro: Unsere Ausgaben für den Wahlkampf

Vor ein paar Tagen fragte uns die Westfalenpost für einen Artikel zur Kommunalwahl mit welchem finanziellen Aufwand wir in den Wahlkampf gezogen sind, welche Strategie und Ausrichtung wir verfolgten und von wem wir uns beraten oder unterstützen ließen. In einem Zeitungsartikel werden Aussagen immer nur gekürzt abgedruckt, deshalb wollen wir euch unsere komplette Antwort auf diese Fragen nicht vorenthalten:


Unsere Wahlkampfausgaben betrugen bisher exakt 1585,24 Euro. Darin noch nicht enthalten sind eventuelle erstattbare kleine Aufwendungen einzelner Mitglieder (zum Beispiel zusätzliche Kabelbinder für Plakate) im Bereich weniger Euro.

Die verfolgte Strategie hat dabei vor allem zwei Schwerpunkte: Zum einen den direkten persönlichen Kontakt zum Wähler vor allem an Infoständen. Zum anderen ein umfangreiches Informationsangebot zu uns und unserem Programm. Dies beinhaltet auch 15.000 zu verteilende Flyer mit Portraits unserer drei Spitzenkandidaten für den Rat, einer kurzen Zusammenfassung des Programms und Verweisen auf unsere Online-Angebote, Stammtische und offenen Arbeitsgruppen-Treffen.

Bewusst verzichtet haben wir dabei auf übermäßiges Plakatieren, ebenso wie auf das Aufstellen eines eigenen Bürgermeisterkandidaten, da dieser mit nur geringen eigenen Chancen lediglich die Notwendigkeit einer Stichwahl noch wahrscheinlicher gemacht hätte. Thematisch sind Wahlkampf und Programm dabei stark an den klassischen Piraten-Kernthemen Transparenz und Mitbestimmung ausgerichtet, berücksichtigen aber auch ein breites Themenspektrum vom Erhalt von Grundschulen über den ÖPNV bis hin zu Sport und Freizeitangeboten.

Piraten-Wahlkampf ist grundsätzlich Eigenarbeit. Externe Unterstützung wird in der Regel nicht in Anspruch genommen. Natürlich gibt es einen Erfahrungs- und Ideen-Austausch zwischen den Piraten verschiedener Kreise. Ebenso gibt es (von Piraten entworfene) nutzbare und anpassbare Design-Vorlagen für Werbemittel. Einige Kandidaten und Wahlkämpfer haben auch an einem semiprofessionellen Seminar der parteinahen Vereinigung „Piraten in der Kommunalpolitik (PiKo)“ teilgenommen. Eine professionelle Unterstützung durch Beraterfirmen oder Werbeagenturen gab es jedoch nicht.

Wahlkampfmaterial der Piraten Hagen Wahlplakate der Piraten Hagen

Die 1585,24 Euro gingen hauptsächlich für die Flyer und Wahlplakate drauf, dazu haben wir noch Fähnchen, Chips für Einkaufswagen und Ballons für Piratensäbel gekauft. Zusätzlich haben wir noch Plakate, Piraten-Buttons und Flyer aus Alt-Beständen benutzt. Unbezahlbar ist sowieso der Einsatz der Piraten, die den Wahlkampf vorbereitet und durchgeführt haben. Ohne das Engagement dieser Menschen, die neben der Arbeit zum Beispiel Infostände machen und Plakatieren, oder sich sogar Urlaub für den Wahlkampf nehmen, wäre es nicht zu schaffen. Die Piraten sind eine Mitmach-Partei und das soll auch so bleiben.

Neulich am Infostand

Ein kleiner Eindruck vom Infostand auf der „Wahlkampfmeile“ am vergangenen Samstag. Wir haben uns die Finger an Ballons wund geknotet, um immer ausreichend Piratensäbel an Kinder verteilen zu können. Darüber kamen wir immer wieder mit den Eltern ins Gespräch, und konnten über Probleme der Menschen in Hagen, unsere Positionen dazu und viele andere Themen diskutieren.

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